Aquarium kaufen

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Aquarium einrichten - aber wie?


 

Nachdem du den passenden Platz für dein Aquarium gefunden hast, es auf Dichte und Schäden überprüft und Dir die Zusammenstellung deiner zukünftigen Fischebesatzung in Bezug auf Wasserwerte und richtige Vergesellschaftung im Vorfeld gut durchdacht hast, kann es nun endlich mit dem Aquarium einrichten losgehen. Die Gestaltung der eigenen Unterwasserwelt ist für die meisten Menschen – egal ob Anfänger oder Aquaristik-Profi – ein ganz besonder Moment.Fantasie und Kreativität werden hier kaum Grenzen gesetzt und man kann sich in dieser Hinsicht so richtig ausleben. In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema Aquarium einrichten erklären wir dir, wie du deine eigene Unterwasserwelt aufbaust und was es bezüglich der Dekoration wie Bodengrund, Pflanzen, Wurzeln, Steine etc. zu beachten gibt.

 

 

Ein Aquarium einrichten : Testsieger Rio 180 von Juwel

 

 

Aquarium einrichten - Schritt für Schritt

 

 

Schritt 1: Der Bodengrund

 

 

Welcher ist der richtige?

Der erste Schritt im Projekt „Aquarium einrichten“ ist die Auswahl des richtigen Bodengrundes. Kein Aquarium kommt ohne Bodengrund aus! Nicht nur für das Wohlbefinden deiner Fische ist er von großer Bedeutung, sondern er sorgt auch für Halt und die Nährstoffzufuhr deiner Wasserpflanzen. Außerdem sammeln sich in ihm wichtige Bakterien, die das biologische System im Gleichgewicht halten. Die Qualität des Bodens entscheidet, ob deine Pflanzen prächtig gedeihen oder verkümmern werden. Nicht jeder Aquarienkies ist gleich und es gibt einige Dinge, die du beachten solltest. Auschlaggebende Faktoren sind Farbe, Körnung, Beschaffenheit der Oberfläche sowie die chemische Zusammensetzung.

 

Fische haben keine besonderen Ansprüche an den Kies. Er sollte lediglich dunkel und frei von scharfen Kanten sein, da sich am Boden lebende Fische leicht daran verletzen könnten. Dunkler Boden wertet dein Aqaurium auch optisch auf, da Farben von Fischen und Pflanzen so besser zur Geltung kommen. Für die meisten Fische und Pflanzen ist eine Körnung von 3 - 5 mm optimal, einige Arten jedoch brauchen eine feinere Körnung (Sand), um im Boden wühlen zu können. Ein Bodengrund, der metallische Einschlüsse enthält oder kalkhaltig ist, sollte vermieden werden, da dieser die Wasserwerte ungünstig beeinflussen kann. Ungeeignet ist kalkhaltiger Grund wie Marmorkies, Korallenkies oder Muschelbruch. Möchtest du ein Aquarium einrichten in dem sich die Bewohner wohlfühlen, solltest du besser  Quarzkies, Basaltsplit oder Flusskies wählen.

 

 
Einrichten: Aquarium Kies

Flusskies

Bodengrund

Schwarzer Quarzkies

Aquarium einrichten

Basaltsplit

 

Kiesreinigung

Bevor du deinen Aquarienkies im Becken platzierst, musst du ihn vorher noch gründlich waschen, da ansonsten im Kies enthaltene Schmutzpartikel das Wasser sehr trüb werden lassen. Bei kleineren Mengen kann man ein herkömmliches Küchensieb verwenden. Große Kiesmengen dagegen soltte man am besten im Freien mit einem Eimer reinigen. Dazu wird der Eimer bis zur Hälfte mit Kies und anschließend mit Wasser aufgefüllt. Anschließend wird mit der Hand so lange kräftig umgerührt, bis sich das Schmutzwasser oben sammelt.

 

Das Schmutzwasser wird nun vorsichtig abgegossen und frisches Wasser nachgefüllt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das aufgewirbelte Wasser klar bleibt. Alternativ zur Eimer-Methode kann auch die Badewanne herhalten. Beim Waschen in der Badewanne ist aber besonders darauf zu achten, dass keine Steine im Abfluss landen und ihn verstopfen. Wenn der Kies ausreichend gereinigt wurde,ist er bereit, um im Aquarium eingesetzt zu werden.

 

 

Kies einsetzen

Da handelsüblicher Kies in der Regel keine Nährstoffe enthält, wird vor dem Einsetzen des Aquariumkieses eine Schicht Bodengrunddünger aufgetragen. Ohne eine Düngung des Bodens würden Pflanzen verkümmern und ein üppiges Wachshtum verhindert werden. Für ein neues Aquarium eignet sich am besten ein Langzeitdünger. Dieser versorgt deine Pflanzen je nach Dünger bis zu einem Jahr mit Nährstoffen. Darüber wird nun die 5 -10 cm dicke Kiesschicht aufgetragen. Bei der Einrichtung des Aquariums hat sich für die Kiesschichtung ein nach hinten ansteigender terassenförmiger Aufbau bewährt. Eine derartige Kiesschichtung bringt folgende Vorteile mit sich:

 

  • Eine optisch sehr attraktive Tiefenwirkung wird erzeugt
  • Große Pflanzen im Hintergrund haben besseren Halt
  • Vordergrund-Pflanzen wachsen nicht so stark
  • Schmutz im Boden rutscht nach vorne und kann leichter entfernt werden

 

 

Da Fische und auch die Wasserbewegung eine solche Kiesschichtung aber mit der Zeit wieder ebnen würden, muss zu entsprechenden Hilfsmitteln gegriffen werden. Für den terassenförmigen Aufbau eignen sich am besten große lange Steine, schweres Wurzelholz und Terassenbausteine aus Plastik. Diese können, falls nötig, auch mit Aquariensilikon sicher befestigt werden.

 


Schritt 2: Die Dekoration

 

Steine

Viele Menschen, die ein Aquarium einrichten, glauben, Steine seien ein reines Dekoelement. Dem ist aber eindeutig zu widersprechen, denn Steine sorgen neben einer schönen Optik auch für einen abwechslungsreichen Lebensraum und bieten Schutz und Versteckmöglichkeiten für deine Fische. Genauso wie beim Kies gilt es die Steine vorher gut zu reinigen und scharfe Kanten zu vermeiden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann seine Steine noch zusätzlich abkochen, um alle restlichen Verschmutzungen zu beseitigen.

 

 

Steine selber sammeln

Wer bei der Einrichtung des Aquariums etwas Geld sparen will, kann seine Steine auch selber sammeln. Dabei ist aber besonders darauf zu achten, dass die gesammelten Steine frei von Verunreinigungen wie Ölen, metallischen Einschlüssen oder Kalk sind. Metallische Einschlüsse können oft schon mit dem bloßen Auge erkannt werden. Ölhaltiges Gestein gibt normalerweise einen Teil des Öls ab, wenn es lange genug im Wasser liegt. Das ausgetretene Öl sammelt sich dann an der Wasseroberfläche. Gestein, welches sehr kalkhaltig ist, beginnt zu schäumen, sobald es mit Essig beträufelt wird. Hast du vor, mit deinen Steinen Höhlen zu bauen – was zu empfehlen ist, da sich viele deiner Fische sehr darüber freuen werden – oder sie anderweitig zu stapeln, ist unbedingt für ausreichende Stabilität zu sorgen. Spezielles Aquariensilikon kann hier sehr hilfreich sein. In der Aquaristik häufig verwendete Gesteinsarten sind Lavastein, Lochgestein, Schiefersteine, Porphyr und Granit.

 
Aquarien einrichten

 

Lochgestein

Einrichtung Aquarium

 

Vulkangestein

 

Einrichtung im Aquarium

 

Granit

 

 

Wurzelholz im Aquarium

 

Wer ein Aquarium einrichten will und Wert auf Natürlichkeit legt, kann auf Wurzeln kaum verzichten. Wurzeln oder auch Wurzelholz ist ein in der Aquaristik sehr beliebtes Dekorationselement. Und das nicht ohne Grund. Obwohl sie die bizarrsten Formen annehmen können, fügen sie sich perfekt in dein Aquarium ein und verleihen ihm einen sehr realistischen Charakter. Natürlichkeit und Attraktivität lassen sich noch steigern, indem man geeignete Pflanzen wie beispielsweise den Javafarn oder das Zwergblatt auf die Wurzeln aufbindet.

 

Aquarium einrichten wurzelholz

Das kann mit realtiv einfachen Handgriffen schnell umgesetzt werden. Zur Befestigung eigenen sich Schnüre aus Perlon oder Nylon. Neben dekorativen Zwecken erfüllen Wurzeln aber noch andere Funktionen. Sie dienen nicht nur als Versteckmöglichkeit für deine Fische, sondern auch zur Ansiedlung von Mikroorganismen, welche von bestimmten Arten gerne abgeweidet werden. Im Wurzelholz enthaltene Huminsäure und Gerbstoffe können die Wasserwerte im Aquarium beeinflussen und die Farbe des Wassers leicht verändern. Ob diese Effekte erwünscht oder aber unerwünscht sind, muss bei der Einrichtung des Aquariums individuell entschieden werden.

 

Bevor Wurzelholz im Becken eingesetzt wird, muss es gründlich gesäubert werden. Als Erstes wird der grobe Dreck mit einer Bürste entfernt und anschließend wird die Wurzel bei ca. 80°C abgekocht. Um die enthaltenen Humin- und Gerbstoffe zu reduzieren, muss die Wurzel noch ausreichend gewässert werden. Nimm dazu am besten einen großen Eimer, fülle ihn mit Wasser und lege die Wurzel hinein. Um ein Auftreiben zu verhindern, kannst du sie mit ein paar schweren Steinen am Eimerboden fixieren. Nun muss die Wurzel einige Tage lang ziehen. Hier ist darauf zu achten, altes, trüb gewordenes Wasser immer wieder gegen neues auszutauschen, da ansonsten der gewünschte Reinigungseffekt nicht erzielt werden würde.

 

Das Wässern verhindert außerdem ein späteres Auftreiben im Becken. Falls die Wurzel trotz ausreichender Wässerung auftreiben sollte, kann sie zusätzlich mit Steinen oder Schnüren gesichert werden. Da gutes Wurzelholz im Fachandel mitunter recht teuer ist, könnte man auf die Idee kommen, loszugehen, um selbst welches zu sammeln. Doch davon ist leider dringend abzuraten. Unkenntnis über die enthaltenen Stoffe und deren Auswirkung auf Wasser und Fische könnten schlimme Folgen haben. Außerdem kann es zu Fäulnis und Verwesungsprozessen kommen, die ebenfalls sehr gefährlich für deine Aquarienbewohner sind.

 

 

 

Aquarien-Rückwand

Wenn es um die Aquarienrückwand geht, scheiden sich die Geister. Für einige Aquarienbesitzer eher zweckmäßig, um unschöne Kabel und Technik im Hintergrund zu verbergen, für andere hingegen ein wichtiger dekorativer Bestandteil beim Aquarium einrichten, der teilweise sehr aufwendig gestaltet wird.

 

 

Die einfache Variante

Für alle, die sich in die erste Kategorie einordnen, bietet der Handel komfortable Lösungen an, die mit geringem Zeitaufwand installiert werden können. Dazu zählen zum Beispiel Poster und Klebefolien. Welches Motiv man wählt, muss individuell entschieden werden. Vom schlichten einfarbigen Design bis hin zu wirklich schönen Unterwassermotiven ist alles möglich. Wichtig hierbei ist nur, dass das Poster oder die Klebefolie thematisch zum Aquarium auch passt. Ein Meerwassermotiv in einem Süßwasserbecken würde sich eher negativ auswirken. Bei der Verwendung von Postern und Klebefolien ist darauf zu achten, dass diese nicht nass werden, da sie sich sonst lösen oder unschön wellen könnten.

 

 

Für Pflanzenfreunde

Etwas aufwändiger, aber durchaus sehr schön und natürlich ist es, die Rückwand mit Moosen zu begrünen. Es gibt viele unterschiedliche Moosarten. Für die Begrünung der Rückwand ist beispielsweise das Javamoos sehr beliebt. Da Aquarienmoose jedoch nicht an der bloßen Scheibe haften können, muss dazu erst die Möglichkeit geschaffen werden. Wichtig ist eine Oberfläche, die Struktur bietet und gleichzeitig aquarientauglich ist. Gute Erfahrungen wurden hier mit Gittern aus Kunstoff gemacht.

 

 

3D-Rückwände

Für alle, die ein Aquarium einrichten wollen und es dabei so realistisch und naturnah wie möglich aussehen lassen wollen, ist eine dreidimensionale Rückwand unverzichtbar. Im Gegensatz zu zweidimensionalen Postern und Folien wird mit 3D-Wänden eine optisch sehr schöne Tiefenwirkung erzeugt, die den natürlichen Lebensraum nahezu perfekt nachahmt. Die Installation kann jedoch recht aufwendig sein, aber die Mühe lohnt sich. Im Handel findet man alles, was das kreative Herz begehrt. Von kompletten Wänden bis zu Sets, die sich puzzle-artig zusammenstecken lassen, ist alles zu finden. Berücksichtige aber, dass 3D-Wände immer einen Teil des im Aquarium vorhandenen Platzes in Anspruch nehmen. Falls du ein sehr dichtes Pfanzenwachstum anstrebst, solltest du eher auf die simpleren Methoden wie Poster und Klebefolie zurückgreifen, da eine aufwändig gestaltete Rückwand ohnehin nicht richtig zur Geltung kommen würde.


 

 

 Schritt 3: Die Einlaufphase

 

Einige Menschen, die sich zu Hause ein Aquarium einrichten, machen den Fehler, dass sie ihre Fische einfach so in unvorbereitetes Leitungswasser setzen. Das kann aber sehr gefährlich für deine Fische sein, da die erforderlichen Lebensbedingungen erst einmal geschaffen werden müssen. Die Einlaufphase dient dazu, das biologische System im Aquarium in Gang zu bringen, um deine Fische anschließend gefahrlos in ihr neues Zuhause einziehen lassen zu können. Dabei wird das Becken voll in Betrieb genommen und genauso behandelt, als würden schon Fische darin leben. Auch Fischfutter kann schon ins Becken gegeben werden, da es dabei hilft, den Stickstoffkreislauf in Schwung zu bringen.

 

Da sich Ammoniak und Nitrit abbauende Bakterien (Nitrosomonas und Nitrobacter) erst einmal bilden müssen, steigt die toxische Belastung in den ersten Tagen/Wochen auf ein sehr hohes Niveau an, bis die höchste Konzentration an Giften erreicht ist, der sogennante Nitrit-Peak. Von da an sinken die Belastungen wieder ab, da sich genug filtrierende Bakterien gebildet haben, die Schadstoffe in das ungefährlichere Nitrat umwandeln. Um diesen Prozess zu verkürzen, bietet der Handel sogenannte Wasseraufbereiter und Bakterienstarter an. Im Folgenden liste Ich dir nun die einzelnen Schritte der Einlaufphase auf.

 

 

Anleitung Einlaufphase:

 

  • 1. Fülle das Aquarium bis zur Hälfte mit Leitungswasser auf. Lege dazu am besten einen Teller auf den Bodengrund und lasse das Wasser über den Teller abfließen. Dadurch verhinderst du ein Aufwirbeln des Bodengrundes.

 

  • 2. Nun wird die nötige Technik installiert. Der Regelheizer wird mit Saugnäpfen an einer hinteren Ecke des Aquariums platziert und kann in Betrieb genommen werden, um die für deine Fische vorgesehene Temperatur zu erreichen. Bringe das Thermometer an einer gut sichtbaren Stelle an und installiere deinen Filter. Der Filter wird aber vorerst nicht in Betrieb genommen.

 

  • 3. Gebe die für dein Becken vorgesehene Menge an Wasseraufbereiter hinzu. Im Leitungswasser enthaltene Schwermetalle wie Zink, Kupfer und Blei werden ebenso eliminiert wie für deine Bewohner schädliches Chlor und Chloramin. Falls du die Einlaufphase etwas beschleunigen willst, kannst du zusätzlich noch einen Bakterienstarter hinzugeben.

 

  • 4. Im nächsten Schritt werden deine Pflanzen eingesetzt. Entferne dazu vorsichtig die Nährwolle und schneide die Wurzeln auf die richtige Länge. Damit kein Kies aufgewirbelt wird, benutze zum Einsetzen am besten eine Pinzette. Platziere große Pflanzen, die bis zur Wasseroberfläche reichen, wie beispielsweise Valisnerien im hinteren Teil des Beckens und versuche so gut es geht, Filter und Heizung dahinter zu verstecken.
 

  • 5. Fülle nun langsam die gesamte Wassermenge ein und achte darauf, deine Pflanze nicht wieder auszureißen oder Boden aufzuwirbeln. Verbinde deine Lampen mit einer Zeitschaltuhr und schalte das Licht an. Die optimale Beleuchtungzeit pro Tag liegt bei ca 8 - 11 Stunden. Auch der Filter kann jetzt seinen Betrieb aufnehemen.

 

  • 6. Jetzt ist Geduld angesagt. Bis das biologische System in Gang kommt und deine ersten Fische einziehen können, kann es 3 - 5 Wochen dauern. Kontrolliere also in regelmäßigen Abständen alle wichtigen Wasserwerte, um zu wissen, ob dein Aquarium bereit ist oder nicht. Folgende Wasserwerte sollten auf jeden fall kontrolliert werden: pH-Wert, Wasserhärte, Nitrit und Ammoniak.

 

 

Sobald alle Werte den Ansprüchen deiner Fische gerecht werden, ist es soweit: Deine ersten Schützlinge können endlich einziehen!


 

 

Aquarium einrichten -  Schritt 4: Fische transportieren und einsetzen

 

Das Einsetzen von neuen Fischen und besonders der allerersten Aquarienbewohner stellt für die meisten Menschen ein absolutes Highlight dar. Viel Zeit und Arbeit wurde in Vorbereitung, Planung und Umsetzung gesteckt. Das alles findet seinen krönenden Abschluss mit dem Einsetzen der ersten Fische. Damit auch dieser letzte Schritt problemlos vonstattengehen kann und deine Schützlinge gesund und munter ihr neues Heim beziehen können, gilt es jedoch noch ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

 

 

Vom Händler bis nach Hause

Suche dir beim Kauf deiner Fische immer einen seriösen Händler aus und achte stets darauf, ob die Fische deiner Wahl auch gesund und fit aussehen. Denn Krankheiten mit ins heimische Becken zu schleppen ist das Letzte, was man will. Mit dem Transport nach Hause beginnt für deine Fische eine äußerst stressige Phase, daher sollte der Heimweg so kurz und so schonend wie möglich gehalten werden. Um den Stress etwas zu vermindern, macht es Sinn, den Plastikbeutel abzudunkeln. Dafür kann man normales Zeitungspaper benutzen oder besser noch eine verschließbare Transportbox.

 

 

Das Einsetzen

Da sich das Wasser im Plastikbeutel und im Aquarium in ihrer Zusammensetzung unterscheiden, dürfen deine Fische nicht sofort ins neue Becken entlassen werden. Es muss vorher ein langsames Angewöhnen an den neuen Lebensraum stattfinden. Als Erstes werden die Temperaturen angeglichen. Lege dazu den Plastikbeutel ca. 15 - 20 min in dein Aquarium. Anschließend wird der Beutel vorsichtig geöffnet, mit etwas Aquaraiumwasser vermischt und wieder verschlossen. Dieser Vorgang wird einige Male wiederholt und nach ca. 20 - 30 min können die Fische bedenkenlos in ihr neues Zuhause entlassen werden. Sinnvoll ist es, den Beutelinhalt nicht einfach ins Becken zu entleeren, da so Keime und Bakterien eingeschleust werden könnten. Am besten überführst du deine Schützlinge mit Hilfe eines Keschers in ihre neue Heimat.

 

 

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